Neue Regeln für den Antibiotikaeinsatz in der Tiermedizin

Am 01. März 2018 ist eine Neufassung der Tierärztlichen Hausapothekenverordnung in Kraft getreten. Den Tierärzten/Tierärztinnen drohen bei Nichtbefolgen rechtliche Konsequenzen.

 

Was genau bedeutet das für Sie als Tierbesitzer und Ihr Tier?

 

Besteht der Verdacht einer bakteriellen Infektion darf der Einsatz von bestimmten Antibiotika nur noch nach der Entnahme eines Tupfers mit bakteriologischer Untersuchung erfolgen. Das gilt für alle Wirkstoffe die von einer anderen Tierart oder dem Menschen umgewidmet werden müssen, aber auch für jedes Cephalosporin der 3. und 4. Generation sowie Fluorchinolone. Von dieser Regelung sind insbesondere Katzenbesitzer betroffen, da der Einsatz von dem bekannten Langzeit-Antibiotikum Convenia damit nicht mehr ohne Tupfer möglich ist. Auch der Einsatz von dem nur einmal täglich zu verabreichenden Flurochinolon (z.B. Baytril) fällt darunter.

 

Das bedeutet nicht, dass kein Antibiotikum ohne die Entnahme eines Tupfers verabreicht werden kann, jedoch ist die Auswahl des Antibiotikums deutlich eingeschränkt und Sie als Tierbesitzer müssen öfter Medikamente verabreichen als vielleicht bisher üblich.

 

Da neben den betroffenen Wirkstoffen auch das Umwidmen von Antibiotika eingeschränkt wird, kann es vor allem im Bereich von Augenerkrankungen dazu kommen, dass ein Tupfer entnommen werden muss. Das gilt leider auch bei der Abgabe der gleichen Medikamente wie vor dem 01. März.

 

Sollte es bei Ihrem Tier nötig sein einen solchen Tupfer zu entnehmen, fallen dafür zusätzlich Kosten für das Untersuchungslabor an. Die Ergebnisse einer solchen Untersuchung liegen uns nach 3-7 Tagen vor, je nach Probenumfang und Wachstum der Keime. Deshalb ist es erlaubt, parallel zur Untersuchung die angedachte Therapie sofort zu beginnen. Die Kosten für die Laboruntersuchung entstehen allerdings in jedem Fall, auch wenn das Tier unter der Therapie schon auf dem Weg der Besserung ist.

 

 

 

Ihr Praxisteam Dr. Heribert Mertens

 

 


 

 

 

Reagiert ihr Hund ängstlich auf laute Geräusche?

 

Die Angst verschwindet nicht einfach

 

Geräuschangst ist eine der häufigsten Auslöser für Verhaltensprobleme bei Hunden. Ca. 50% der Hunde reagieren ängstlich auf bestimmte Geräusche.
Das Verhalten, das ein Hund neben Körpersprache und Mimik als Reaktion auf Angst und Stress zeigt, kann sehr unterschiedlich sein.

 

Hier sind typische Anzeichen von Angst:
Hecheln
Zittern oder Schütteln
Verstecken
Unruhiges Umherlaufen
Kauern
Lippen lecken
Futterverweigerung
Extreme Wachsamkeit
 
Lautäußerungen (Winseln oder Bellen)
Gefurchte Stirn und angelegte Ohren
 
Gähnen
Extreme Anhänglichkeit
 

 

Gerade Besitzer junger Hunde mit Geräuschangst sind davon überzeugt, dass ihr Hund aus dieser Angst schon noch „herauswachsen“ wird. Doch Geräuschangst verschlimmert sich oft mit der Zeit und später können selbst kleine Reize eine starke Reaktion auslösen. Ohne Behandlung kann die Geräuschangst von selteneren, aber typischen angstauslösenden Geräuschen, wie Feuerwerk oder Donner, auch auf alltägliche Geräusche, wie das Zuschlagen einer Autotür oder das Brummen des Staubsaugers, übertragen werde

 

Die häufigsten angstauslösenden Geräusche sind:
Feuerwerk
Bauarbeiten

 

Donner
Partys
Spielende Kinder
Verkehrslärm
Schüsse
Renovierungsarbeiten
Andere Knallgeräusche (z.B. Zerplatzen eines Ballons, Zuschlagen einer Tür, Motorradknattern)
Staubsaugergeräusche

 

 

Erkennen Sie die Momente, in denen ihr Hund Angst hat!

 

 

 

 


 

Z.one Pro, das neue Ultraschallsystem in unserer Praxis

 

Alt und neu im Vergleich, wir haben unsere diagnostische Möglichkeiten durch das neue Z.one Pro Ultraschallsystem, das auch ein Kardiomodul und weitere Schallköpfe beinhaltet, verbessert.



Geilenkirchener Str. 77-79
52134 Herzogenrath
Telefon +49 (0) 2406 93081

Sprechstunden nach Vereinbarung
Kernzeiten:

Montag bis Freitag:
9-11 und 17-19 Uhr

Notfälle nach telefonischer Voranmeldung